Integrationsklasse an der Baulandschule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Steven  Reres         
Schulleiter

06262 22-361

 

 

Die  Integrationsklasse mit den Schülerinnen und Schülern der Schwarzbach Schule der Johannes-Anstalten ist ein fester Bestandteil der Baulandschule und eine tragende Säule unseres Bildungskonzeptes.   

 

Zusammen mit der 7. Regelklasse lernen die Schülerinnen und Schüler der Schwarzbachschule regelmäßig an gemeinsamen Unterrichtsinhalten.

 

In den musischen und gestalterischen Unterrichtsfächern besteht das gleiche Angebot für alle Kinder. In den Fächern Deutsch und Mathematik wird der individuelle Förderbedarf jedes einzelnen Kindes berücksichtigt. Dabei erhalten alle Schülerin zwei miteinander verbundenen Räumen jeweils die Unterstützung und die Lernangebote, die ihren individuellen Lernvoraussetzungen entsprechen.

 

Während der gesamten Unterrichtszeit sind mindestens drei Lehrkräfte (Werkrealschullehrer/in, Sonderschullehrer/in, Heilpädagogin, Physiotherapeut/in) in der Klasse tätig und tragen gemeinsam die pädagogische Verantwortung für alle Schüler der Klasse.

 

Durch das interdisziplinäre Lehrer-Team können allen Kindern je nach Erfordernis jene speziellen pädagogischen Hilfen gewährt werden, die sie für ihre Persönlichkeitsentwicklung und für motiviertes und selbstbewusstes Lernverhalten benötigen.

 

Offene inklusive Unterrichtsformen und projektorientierter Unterricht, wie dies der neue Bildungsplan 2016 der Grundschule/Werkrealschule vorsieht, sind eine gute und fortschrittliche Grundlage für solche Integrationskonzepte.

 

Regelmäßige Auswertungen der bisherigen Erfahrungen bestätigen, dass integrative Unterrichtsprojekte soziales Lernen bei Kindern mit und ohne Behinderung fördern und zu effektivem Lernen führen.

Alle am Projekt beteiligten Personen sind sich einig, dass diese Art von inklusivem Unterricht ein voller Erfolg war und ist.

 

 

 Aktuelles:

 

Außenklasse der Schwarzbach Schule an der ZGB und der HWS

Hettingen: Auch die Schüler der Außenklasse der Schwarzbach Schule, die mittlerweile annähernd 8 Jahre an der Baulandschule Hettingen besteht, nahmen an der Kooperation mit der ZGB und der HWS teil. Nach anfänglichen Bedenken wegen der meist körperlichen Beeinträchtigungen der Schüler haben sich die Lehrkräfte darauf geeinigt, dass auch die Außenklasse in Begleitung von Fachlehrerin  R. Biemer-Vilgis an den Praktika in den verschiedenen Abteilungen der ZGB und der HWS  eilnehmen können. So zeigten sich alle Schüler – auch die der Baulandschule – bei der Führung durch die ZGB von der Größe und der Ausstattung beeindruckt. In den einzelnen Stunden wurde die Abteilung KFZ bei Herrn Herth durchlaufen. Hier lernten die Schüler die Computeranalyse eines PKWs und praktisch das Löten von Metall kennen. Bei Herrn Beeser in der Abteilung Nahrung backten die Schüler Pizza und bereiteten Hamburger zu, die sie  anschließend auch gerne verzehrten. In den darauffolgenden  Stunden lernten die Schüler bei Herrn Saur viel über Holzarten, Holzverarbeitung und die entsprechenden Maschinen. Als Höhepunkt durfte jeder eine selbstgemachte Holztulpe mit nach Hause nehmen. In der Elektroabteilung entmantelten die Schüler Elektrokabel und isolierten es auch ab. Unter Anleitung von Herrn Becker konnten die Schüler aus dem Kupferdraht ein Armband löten.  In den letzten Stunden bekamen die Schüler in der Helene Weber Schule von Frau Dietrich  einen Überblick in die verschiedenen Ausbildungsbereiche und eine Führung durch die gesamte Schule. Einen Einblick in den pflegerischen Bereich bekamen die Schüler durch das Üben der stabilen Seitenlage.  Den hauswirtschaftlichen Bereich lernten die sie bei Frau Marker beim Zubereiten eines „Apfelmonsters“ kennen, das natürlich auch gekostet wurde.

Insgesamt war es für alle Beteiligten eine neue und bereichernde Erfahrung, so dass von allen Lehrkräften der ZGB und der HWS die Rückmeldung kam, jederzeit wieder eine Außenklasse bei den Praktika  mit einzubeziehen.

 

 

 

Wie alles anfing:

 

 

 

Start der integrativen ersten Klasse

© Fränkische Nachrichten, Montag, 21.09.2009

Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Hettingen: Start der integrativen ersten Klasse:  

 

Lust auf Lesen und Schreiben geweckt

Hettingen. Die Lust darauf, das Lesen, Schreiben und Rechnen zu erlernen, bekamen die 32 ABC-Schützen der Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Hettingen spätestens am Samstag, als sie von den Zweitklässlern mit einem Theaterstück über den kleinen Nils zum Start in ihre Schullaufbahn begrüßt wurden.

Der kleine Nils kann nämlich nicht lesen, doch die Tiere des Waldes bringen es ihm bei und vermitteln ihm so die Lust auf die Schule. Solch herzliche Begrüßungszeremonien sind in Hettingen nichts Ungewöhnliches. Das Besondere an diesem Tag aber war, dass die ganze Schulgemeinschaft - und damit ist auch der Schulträger gemeint - ein neues Projekt angepackt hat.  

 

Integrative erste Klasse

Bild aus FN 21.09.2012

In Kooperation mit der Schwarzbach Schule der Johannes-Anstalten Mosbach wurde an der Hettinger Schule eine integrative erste Klasse eingerichtet, in der die Klassenlehrerinnen der Klasse 1 a, Lehrerin Renate Mackert und Sonderpädagogin Susanne Wang, gemeinsam unterrichten werden.

Unter ihren Zöglingen befinden sich Schulanfänger aus dem Maurerdorf, aber auch ABC-Schützen mit einem Handicap. Sie kommen aus dem Buchener Umland.  

 

Lange Anreise bleibt erspart

Dank der von vielen mit Spannung erwarteten Zusammenarbeit bleibt diesen Kindern eine lange Anreise nach Schwarzach, dem Standort der Schwarzbachschule, erspart. Die Klasse 1 b übernimmt die neu ins Bauland gekommene Junglehrerin Kirsten Hoder.

Nicht nur die zweite Klasse und der die Theateraufführung umrahmende Grundschulchor, die unter der Leitung von Lehrerin Frau Wolf stehen, hießen die neuen Erstklässler willkommen.

Auch der Leiter der Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Hettingen, Rektor Hans-Eberhard Müller, freute sich auf die neuen Schüler. Während er den ABC-Schützen in seiner Ansprache die Anspannung nahm, weckte Dekan Johannes Balbach mit kleinen Geschenken ihre Vorfreude auf die erste Unterrichtsstunde.Ortsvorsteher Volker Mackert betonte, wie wichtig eine integrative Klasse für die Entwicklung der Sozialkompetenz eines jeden Schülers sei.  

 

Hausaufgaben gemacht

Gleichzeitig zeigte er auf, dass die politische Gemeinde ihre Hausaufgaben gemacht habe. Die baulichen Maßnahmen am Schulgebäude für den Start der integrativen ersten Klasse seien rechtzeitig beendet worden.

Für die Eltern übermittelte Elternbeiratsvorsitzender Thomas Apiarius Wünsche zum Schulanfang, ehe die Rektorin der Schwarzbachschule, Monika Reimelt, ihre Freude über das Zustandekommen der Kooperation zum Ausdruck brachte.  

 

Ungewöhnlicher Besucherandrang

Ungewöhnlich wie das neue Projekt war der Besucherandrang. Ein solches Gästeaufkommen bei einer Einschulungsfeier gab es an der Schule in den letzten Jahren nie. 

 

 

 

 

 Hier geht´s zur Leseschule: